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Der Ursprung der Gangpferderasse Mangalarga Marchador liegt in Brasilien, schwerpunktmäßig im Süden des Staates Minais Gerais. Etwa im Jahr 1740 wurden einheimische Stuten, welche Abkömmlinge der Rassen Berber und portugiesische Landschläge waren, mit dem Hengst Namens Sublime, der portugiesischen Rasse Alter, zusammengeführt. Es entstanden die ersten Pferde der Rasse Mangalarga Marchador.

Erst 1949 wurde der brasilianische Züchterverband gegründet. Es gibt ca. 200.000 eingetragene Mangalarga Marchadores in Brasilien. In Deutschland werden die Pferde in den Landeszuchtverbänden eingetragen. In Europa gibt es ca. 400 Pferde dieser Rasse. Und die Verbreitung dieser wunderbaren Pferde nimmt stetig zu. Die Bezeichnung Mangalarga geht auf die Fazenda gleichen Namens im Bundesland Rio de Janeiro zurück. Die Marcha (deshalb Marchadores) bezeichnet die Gangart, nämlich einen Viertakt in langsamer bis mittlerer Geschwindigkeit, der sich durch seine Bequemlichkeit für den Reiter auszeichnet. Darüber hinaus verfügen die Pferde über einen raumgreifenden Schritt und einen guten Galopp.

Der Mangalarga Marchador wurde in Brasilien für die Farmarbeit und die Bewältigung langer Strecken gezüchtet. In den Anfängen war das Pferd das wichtigste Verkehrs- und Fortbewegungsmittel. Der Marchador fiel durch seine Schönheit und Ausdauer auf, vor allem aber durch seine besonders weiche Gangart, die für den Reiter ausgesprochene Bequemlichkeit bedeutete.

Der Marchador läßt sich in nahezu allen Bereichen einsetzen.Er ist ein leichtrittiges Pferd mit einem Stockmaß von 145-155cm. Es sind freundliche und arbeitswillige Tiere. Sie sind sehr gut im Offenstall mit befestigtem Auslauf und Weidegang zu halten. Mangalarga Marchadores  eignen sich gleichermaßen als ideales Familien-und Freizeitpferd, als auch für ausgedehnte Wanderritte oder bei gutem Training nachweislich für große Distanzritte. Auch der Westernreiter oder Freund vom Dressurreiten findet im menschenbezogenen Charakter des Marchadores einen wunderbaren Partner.